Ehrgeiz

Die Chemie habe ich in Rekordzeit studiert (hat der Junge eigentlich die Studentenzeit so richtig genießen können?!), Diplomprüfung mit „sehr gut“ im 9. (Kommentar eines Profs: „Sie haben Mut zur Lücke“), Diplomarbeit im 10. Semester, dann Wechsel zur Promotion nach München ans Max-Planck-Institut für Biochemie.

In der mündlichen Prüfung habe ich die Höchstnote eingeheimst (drei mal die einskommanull) und somit meine Doktorarbeit mit “summa cum laude” im Oktober 1994 abgeschlossen.

Mich interessierte schon immer die AIDS-Forschung, die Anwendung der Chemie in der Medizin. Daher schloss ich eine post-doc Tätigkeit am Max von Pettenkofer-Institut der Uni München an, wo ich 1 1/2 Jahre in einem L3-Hochsicherheitslabor mit AIDS-Viren und Protease-Hemmstoffen gearbeitet habe.