Osnabrücker Sonntagszeitung, 22. Januar 2012

„Magic Andy“ verzaubert Belmer Schüler

Zisch, Knall, Bumm, donnernder Applaus, tosender Beifall, frenetischer Jubel – diese Chemiestunde an der Johannes-Vincke-Schule hatte es wirklich in sich. Kein Wunder, denn am eigens aufgebauten Labortisch in der Sporthalle der Johannes-Vincke-Schule stand der Ausnahme-Dozent Magic Andy.

Dann eroberte Magic Andy mit Knall und Rauch die Belmer Sporthalle am Heideweg. Erst zerplatzten mit lautem Getöse Luftballons in einem Feuerball, dann brachte der Wissenschaftszauberer herkömmliches Waschmittel zum Leuchten.

Was Magic Andy macht, nennt er „Science Comedy“. Quasi im Vorbeigehen vermittelt Korn-Müller dabei mit seinen Experimenten jede Menge Chemie-Wissen. Warum „Baby-Pippi in der Windel verschwindet“ und der Tintenkiller eigentlich nur „Tintendieb“ heißen müsste, werden die Vincke-Schüler so schnell sicherlich nicht vergessen.

Gut 75 Minuten zog Magic Andy Schüler und Lehrer in seinen Bann. Zum Abschluss – und nach einer Feuer spuckenden Zugabe – gab es verdient stehende Ovationen …

Noch lange nach Ende seiner Show musste Magic Andy danach für sein Publikum Autogrammkarten schreiben …


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Freie Presse, 21. Dezember 2011

Chemie-Popstar lässt es krachen

Grell, bunt und witzig – eine Chemiestunde der besonderen Art erlebten am Mittwoch rund 350 Mädchen und Jungen.

Wenn man an Chemie in der Schulzeit denkt, hat man zumeist einen sterbenslangweiligen Unterricht mit ödem Formelpauken im Hinterkopf. Auch die Experimente mit stinkenden Lösungen, die am Ende doch irgendwie nicht funktionieren, machen das Fach auch heute nicht unbedingt beliebter.

Wie Chemie in der Schule aber auch aussehen kann, nämlich grell, bunt, krachend und vor allem total witzig – das zeigte am Mittwoch Magic Andy alias Andreas Korn-Müller.

Spannende Fragen wie: Warum brennt Gestein nicht? Wie funktioniert eine Babywindel? Oder: Wie killt ein Tintenkiller?, erklärte er nicht mit einem sonst üblichen Lehrvortrag, sondern mit aberwitzigen Experimenten. Quasi auf Knopfdruck verwandelte er klares Wasser in schwarze Cola oder goldfarbenes Bier. Dass es sich dabei aber tatsächlich um eine rein chemische Reaktion von Jod und Stärke handelte, brachte er den Schülern quasi im Vorbeigehen bei.

Heißer Höhepunkt

Der heiße Höhepunkt seines Chemie-Unterrichts waren die Feuerwolken, die er bis unter die nigelnagelneue Auladecke spuckte. Nicht nur die rund 350 Schüler, auch die versammelte Lehrerschaft bedankte sich mit einem begeisterten Applaus.

„Total super. Am besten war der Knall und die Feuerspuckerei am Schluss“, fanden Nick Meyer und Niklas Hertig. Die Sechstklässler freuen sich nach dieser Show schon jetzt auf den Chemieunterricht im nächsten Schuljahr.

Autogramme schwer begehrt

Auch in Flöha avancierte Magic Andy zum Popstar. Während die Schlange an der Essensausgabe allmählich immer kleiner wurde, riss der Andrang bei dem Chemie-Clown auf der Bühne nicht ab. Für die Mädchen zauberte er zudem ein kleines Herz in die Ecke der Autogrammkarte.

von Verena Toth


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Badische Zeitung, 14. Oktober 2011

Auch Wissen macht glücklich

Wie kommt der Eisberg aus der Flasche? Wie wird aus zwei Flüssigkeiten im Glas Bier oder Cola? Andreas Korn-Müller, Chemiker und Komiker, sorgte gestern bei der Eröffnungsshow zu den Science Days im Europa-Park für die spektakulären und faszinierenden Momente – und ein wenig Nachhilfe in Chemie. Zugleich war der Dresdner aber auch eins mit der Zielsetzung der elften Auflage der Science Days: Emotionen und Forschergeist wecken unter dem Motto „Erlebnis Gesundheit & Faszination Chemie“.

von Klaus Fischer


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Lingener Tagespost, 07. Mai 2010

Waschmittel leuchtete

Experimentalshow mit „Magic Andy“ steckte voller Überraschungen

Viele Kinder und Jugendliche im Publikum verfolgten die Show begeistert. Der Chemiker band sein Publikum in seine Demonstrationen chemischer und physikalischer Abläufe ein. Korn-Müller brachte Waschmittel zum Leuchten, präsentierte einen Nachbau des ältesten Feuerzeugs der Welt aus dem Jahr 1823 und zauberte Wasser einfach weg. …

von Wilfried Roggendorf


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Meppener Tagespost, 24. April 2010

Chemie zum Anfassen

Magic Andy begeistert 500 Zuschauer im Windthorst-Theater

Sie erlebten, dass sich komplizierte und manchmal langweilige Wissenschaftsthemen auch auf spielerische und unterhaltsame Weise vermitteln lassen, und waren begeistert. … Es war ein Programm mit Spaßfaktor, den die Lichteffekte und der Sound noch verstärkten. Der Lerneffekt kam dabei nicht zu kurz. …


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Leipziger Volkszeitung, 22. März 2010

Böller als Rausschmeißer

Magic Andy – der Künstlername zieht magisch an: Wenn Andreas Korn-Müller mit seiner Science-Comedy-Show auftritt, braucht er nicht viel Werbung zu machen, damit die Ränge voll sind. …

Seit 1997 tourt der promovierte Chemiker durch die Gegend, sorgt mit seinen Versuchen für leuchtende Kinderaugen, kitzelt mit seinem Wortwitz das Zwerchfell der Eltern und gibt den populärwissenschaftlichen Entertainer. …

von: Mario Beck


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Buxtehuder Tageblatt, 23. November 2009

Verrückter Chemiker in Buxtehude

Naturwissenschaft auf der Halepaghenbühne: „Magic Andy“ begeistert das Publikum mit seiner Chemie-Experimentalshow

Von wegen öde Chemie. Hunderte Zuschauer hatten gestern Abend sichtlich Spaß auf der Buxtehuder Halepaghenbühne, wo „Magic Andy“ mit seiner Experimentalshow zu Gast war und rund anderthalb Stunden an Beispielen demonstrierte, wie faszinierend und nahezu unglaublich Chemie funktioniert.

Es knallte, qualmte, krachte und vor allem stank es. Munter mischte der Chemiker Andreas Korn-Müller alias „Magic Andy“ Flüssigkeiten und Pulver zusammen, brachte Waschmittel zum Leuchten, ließ Mehl explodieren und braute in wenigen Sekunden Bier live auf der Bühne. … Wann immer der wissenschaftliche Entertainer derlei Experimente zeigte, entfuhren dem Publikum „Ohs“ und „Ahs“. …

All diese chemischen Experimente präsentierte „Magic Andy“ mit Witz und Klamauk, weshalb seine Show den Zusatz „Comedy“ trägt.

von Birger Hamann


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Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 23. November 2009

Vier Jahre Phaeno: 2500 Besucher feiern

Geburtstagsparty mit vielen Aktionen – Highlight war „Magic Andy“

Besonderes Highlight waren die Shows des Chemikers „Magic Andy“: „Alle vier Shows waren ausverkauft“, so Anja Joh-Jaspers vom Phaeno. Auch Andreas Korn-Müller alias „Magic Andy“ war zufrieden: „Alle haben super mitgemacht!“ Denn darauf war der Chemiker angewiesen: Etliche Zuschauer zog er in seine rasante Show mit ein. Einer davon war Matthias Baumgarten – er musste mit dem Fahrrad Strom für eine Explosion und eine Plattenspieler erzeugen: „Einfach klasse“, fand er. Außerdem gab es zahlreiche Explosionen, eisigen Nebel und fluoreszierende Flüssigkeiten. „Tolle Experimente einfach erklärt“, lobte Zuschauerin Marianne Schröder.


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Wolfsburger Nachrichten, 23. November 2009

Magic Andy lässt es krachen

Phaeno-Besuchern wurde zum vierten Geburtstag fulminante Show geboten

Der Knalleffekt setzt binnen Sekunden ein. Eine Stichflamme und donnerndes Geräusch! Den Zuschauern in der ersten Reihe wird’s warm im Gesicht. „Magic Andy“ hat sein Publikum effektvoll in den Bann geschlagen.

Vier kurze, kurzweilige Shows mit Dr. Andreas Korn-Müller, einem promovierten Chemiker mit Fachwissen und fröhlicher Ausstrahlung. „Der kann voll witzige Sachen“, flüsterte ein Knirps in Reihe 3, nachdem „Magic Andy“ eine breite Palette an Experimenten vor den Augen von 200 Kindern und Erwachsenen hatte vorbei paradieren lassen.

In die fulminante, spektakuläre Show mit chinesischer Klangschale aus Bronze oder Mehlstaubexplosion band der Komödiant geschickt die großen und kleinen Zuschauer ein.

von Andreas Stolz


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Neue Ruhr Zeitung (NRZ), 17. November 2009

Zisch, knall, peng!

Die Internationale Kinderbuchausstellung IKiBu in Duisburg startete mit einer Chemie-Show

… weil es diesmal ums „Erfinden, Entdecken und Experimentieren“ geht, war die Eröffnung gestern ganz anders als in den Jahren zuvor: Es zischte, es knallte und es brannte.

Andreas Korn-Müller, der sich „Magic Andy“ nennt, brachte Ballons, die mit Wasserstoffgas gefüllt waren, zum Platzen und mischte verschiedene Flüssigkeiten zusammen, die vorher klar waren und plötzlich wie Cola aussahen. Manche Kinder durften sogar zu „Magic Andy“ auf die Bühne und Feuerspucker spielen.


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Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 17. November 2009

Explosive Eröffnung der 38. IKiBu

… Hinter dem Zauberer steckt der promovierte Chemiker Andreas Korn-Müller, der kleine Experimente mit großer Wirkung vorführt, die Kinder Rätsel knacken und sogar Feuer spucken lässt. Bier aus Jod und Spüli, Eisbecher aus Blut und Stärke, die Tricks beeindruckten auch die Großen. Und dass eine chinesische Klangschale Wasser zum Sprudeln bringen kann, wusste wohl auch nicht jeder.

Sein Buch „Das verrückte Chemie-Labor“, in dem viele Experimente präzise angeleitet werden, vermerkt immerhin, dass bei der Wasserrakete sinnvollerweise die Eltern dabei sein sollten. Für kleine Entdecker ist das Werk eine Fundgrube.

von Annette Kalscheur


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Rheinische Post, 17. November 2009

Die IkiBu will es wissen

Ums Erfinden, Entdecken, Experimentieren geht es bei der 38. Internationalen Kinderbuchausstellung.

Dr. Andreas Korn-Müller, alias Magic Andy, unterhielt die Kinder glänzend mit Chemie-Experimenten.

So wie gestern wurde noch keine IKiBu zuvor eröffnet: mit Knallen, Zischen und Lichteffekten. Und als „Edutainer“ zeigte der promovierte Chemiker, wie unterhaltsam ein Fach sein kann, vor dem viele Schüler Angst haben. Die anwesenden Viertklässler kreischten vor Schreck und Begeisterung, als „Magic Andy“, natürlich entsprechend kostümiert, mit Wasserstoffgas gefüllte Ballons mit Feuer zum knalligen Platzen brachte, als er durchsichtige Flüssigkeiten so mixte, dass das Gebräu in wenigen Sekunden wie Cola oder Bier aussah, indem er Stärke mit Jod verband. Oder er ließ einige Substanzen so aufschäumen, dass man einen frischen Früchteeisbecher vor sich zu haben glaubte.

Immer wieder bat der gut gelaunte Wissenschaftler Kinder zu sich an die Experimentiertische. Die durften dann beispielsweise Waschpulver zum Leuchten bringen. Oder, und das ließ einige Lehrer und Eltern de Atem anhalten, sie durften sich als Feuerspucker betätigen.
von Peter Klucken


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Aktiv Wirtschaftszeitung, 10. Oktober 2009

Chemie-Show mit Feuerwerk

Science Days: „Magic Andy“lässt es richtig krachen

Der Wissenschafts-Comedian „Magic Andy“ ist ein Knaller und hat die Flammen im Griff: bei den „Science Days“ im Europa-Park verblüfft er mit einer faszinierenden Experimental-Show.


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Neue Ruhr-Zeitung (NRZ), 04. Juli 2008

Leuchtpulver oder Gummibär

Warum sich Dr. Andreas Korn-Müller den Universitätspreis verdient hat.

Stefanie liefert an diesem Nachmittag den lebenden Beweis dafür, dass Andreas Korn-Müller den Universitätspreis zurecht erhalten hat. Mit dem Mädchen aus dem Publikum hat er gerade erklärt, wie man aus Waschpulver, einem Eisensalz und etwas Farbe eine Substanz herstellt, die – mit Wasser vermengt – im Dunkeln leuchtet. Dann stellt er Stefanie vor die Wahl: eine Handvoll Gummibärchen oder ein paar Löffel jener geheimnisvollen Substanz. Das Mädchen wählt das Pulver und einiges spricht dafür, dass es „Magic Andy“, so der Künstlername des Chemikers mit Doktortitel, gelungen ist, wieder jemanden für die Naturwissenschaften zu begeistern. Genau dies ist Ziel des Uni-Preises: Diejenigen auszuzeichnen, die es schaffen, begeisternd zu erklären, was die Wissenschaftler hinter ihren Büchern, an ihren Computern und in ihren Laboren sich ausdenken. So grübelten auf dem Rückweg vom Festakt auch schon die ersten Studierenden in der U-Bahn darüber nach, wie Korn-Müller denn nun die Cola zum Überschäumen gebracht und dieses täuschend echt ausschauende Bier aus zwei klaren Flüssigkeiten hergestellt habe. Chemie also kann ansteckend sein. … Weil’s bunt und verdammt laut ist – wie die Abschlussexplosion, die das Audimax erzittern ließ, sehr eindrücklich demonstrierte.
von Stephan Hermsen


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Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 03. Juli 2008

Magische Momente aus dem Chemiebaukasten

Dr. Andreas Korn-Müller erhält den Duisburg-Essener Universitätspreis. Beim Dies Academicus zeigt er Auszüge aus seiner Show.

Beim Dies Academicus an der Uni Duisburg-Essen heißt es „Schutzbrillen aufsetzen!“ Denn wenn er am Werk ist, könnte es schon mal krachen, zischen und stinken: Dr. Andreas Korn-Müller, Entertainer und „Chemielehrer“ der etwas anderen Art. Ohne Schirm, aber mit viel Charme und Melone, schafft Korn-Müller spielend den Spagat zwischen Unterhaltung und Wissenschaft. Auch notorische Chemiemuffel, die dem Fach bisher wenig abgewinnen konnten, belehrt der Künstler mit seinen außergewöhnlichen Bühnenshows eines Besseren. Das Spannende an der Chemie ist, der Natur auf die Spur zu kommen, – und natürlich die Experimente!“ so Korn-Müller, der den Essener Universitätspreis in Empfang nehmen wird. Ausgezeichnet wird er für seine Fähigkeit, wissenschaftliche Inhalte unterhaltsam zu vermitteln und Laien für die Welt der Naturwissenschaft zu begeistern. Der Lerneffekt soll dabei nicht zu kurz kommen: „Es gibt Komiker, denen es nur um Zerstreuung geht. Das reicht mir nicht aus, „ betont der Wissenschaftler, der in seiner Laufbahn auch in der Aids-Forschung tätig war. Mit seiner „Science Comedy“ hat er eine neue Ausdrucksform geschaffen… Über den Preis freut sich Korn-Müller riesig. „Endlich wird die jahrelange Arbeit mal gewürdigt!“ grinst er. Für die Zukunft hat er sich noch eine Menge vorgenommen. So plant er etwa einen Vergnügungspark mit Bildungsfaktor: In der „Science World“ sollen die Besucher sich nicht einfach nur in eine Achterbahn setzen, sondern auch erfahren, welche physikalischen Kräfte dahinter stecken. Man darf also weiterhin gespannt sein.
von Kristin Dowe


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Frankfurt/Dresden/Dortmund (dpa), 28. August 2007

Science-Comedy – Wissenschaftsshows sind erfolgreich, aber umstritten

«Chemie strapaziert nicht nur den Geist, sondern auch die Lachmuskeln» ist der Wahlspruch des Dresdner Chemikers Andreas Korn-Müller der als «Magic Andy» auf der Bühne steht. «Physik ist sexy» findet der Frankfurter Kabarettist und Physiker Vince Ebert. Wo immer sie eingeladen werden – sei es auf Kleinkunstbühnen, zu Firmenfeiern, Wissenschaftsevents, Kinderunis oder im Fernsehen – wird eine Show aus Fächern, die die meisten Zuschauer in der Schule als wenig spektakulär erlebt haben. Auch TV-Shows wie «W wie Wissen» mit Ranga Yogeshwar in der ARD, «Clever» mit Wigald Boning auf Sat.1 oder «Galileo» auf Pro7 zeugen davon, dass es ein wachsendes Interesse an der laienverständlichen Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen gibt. «Die Physikanten» um den Dortmunder Physiker Marcus Weber beschäftigen inzwischen 16 Leute und leisten sich sogar eine eigene «Entwicklungsabteilung» für neue Experimente. «Die Nachfrage steigt ständig», sagt Techniker Jörg Hirt-Gerhold, der die Truppe seit sieben Jahren begleitet. An 125 Tagen waren die Physikanten im vergangenen Jahr unterwegs mit ihren sechs Shows zu den Themen Wasser, Feuer, Strom, Mechanik, Optik und Klima. Die Wissenschaft ist gar nicht so begeistert von dem Trend wie man glauben möchte. Für Axel Carl von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft liegen Welten zwischen Wissenschaftsshows mit Comedy-Elementen wie etwa «Magic Andy» sie präsentiert, und reiner Comedy mit wissenschaftlichen Elementen. «Das bleibt doch sehr an der Oberfläche», meint Carl. «Hauptsache es knallt und es kracht, aber richtig erklärt werden die Experimente nicht.» Entschieden sinnvoller findet der Duisburger Experimentalphysiker Prof. Eberhard Wassermann Shows und Bühnenprogramme, in denen echte Physiker und Chemiker experimentieren. Mit «authentischen» Showmastern könnten solche Programme durchaus dazu beitragen, bestimmte naturwissenschaftliche Erkenntnisse in die breite Öffentlichkeit zu bringen, sagt Wassermann. Authentisch ist sicher Andreas Korn-Müller. Nach dem Chemie-Studium promovierte er – mit 28 – am Max-Planck-Institut für Biochemie in München, arbeitete anschließend in der Aids-Forschung und gestaltete später Ausstellungen für das Deutschen Museum und das Hygiene-Museum. Vor zehn Jahren hängte er die wissenschaftliche Karriere an den Nagel und machte sein Hobby zum Beruf. «Ich vermisse das Lobor nicht», sagt Korn-Müller, «ich habe ja eins auf der Bühne.» Ein halbes Dutzend Wissenschaftsshows hat er im Laufe der Jahre ausgearbeitet: «Chemical Wild West ­ Die Wissenschaftsshow mit rauchenden Colts und Dynamit», «Flammenzauber & Feuerkunst», «High-Energy» und eine «HIV-Biochemie-Show» über Aids. Inzwischen hat der Wahl-Dresdner auch ein Experimentierbuch für Kinder geschrieben («Das verrückte Chemielabor», Patmos-Verlag) und Handreichungen für Lehrer, in denen er seine Experimente beschreibt. Seine Experimente sollen entweder etwas mit dem Alltag zu tun haben oder möglichst spektakulär sein, erklärt er. Und so kann man im Buch lernen, dass Waschmittel wie ein Glühwürmchen leuchten kann und auf der Bühne erschrecken, wenn wassergefüllte Kugeln in Fässern mit flüssigem Stickstoff zu Eis gefrieren und explodieren. «Experimente müssen spektakulär sein», findet Korn-Müller, «sonst sind sie langweilig».

Sandra Trauner, Wissenschaftsjournalistin, Frankfurt/Main


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WAZ, 16. Februar 2005

Knall, bumm, peng, zisch, sprudel

Wissenschaftler und Entertainer Andreas Korn-Müller zog 1000 Schüler in den Experimentier-Bann

Der Mann lächelt. Aber nicht so betulich wie der olle Düsentrieb aus den Donald-Duck-Comics. Eher wie Dr. Bakterius, der durchgeknallte Erfinder aus Clever & Smart. Wenn Andreas Korn-Müller dieses entrückte Lächeln aufsetzt, wird es im nächsten Augenblick hell, grell, laut oder heiß, kurz: gefährlich. Vollbesetzte Stuhlreihen in der Aula des Gymnasiums In den Filder Benden, die Schüler halten sich die Ohren zu. Ohne Not sollte man Kaliumperchlorat und Aluminiumpulver besser nicht zusammenbringen (vgl. „Lexikon der deutschen Sprengstoffmischungen“). Andreas Korn-Müller, der sich „Magic Andy“ nennt, er tut es dennoch – und lächelt … Ein mächtiger Knall! Qualm. Nun lächeln auch die Schüler. Chemie kann so spannend sein. Wie spannend, das hat der 39-jährige Wissenschaftler und Entertainer gestern bei drei Shows insgesamt etwa 1000 Mädchen und Jungen vorgeführt.


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Rheinische Post, 16. Februar 2005

Zauberhafte Chemiestunde

Eine Chemiestunde der ganz besonderen Art bekamen Schüler am Gymnasium in den Filder Benden. Sowohl Dritt- und Viert-Klässler, aber auch zahlreiche Schüler des Gymnasiums machten bei dieser interaktiven Show mit: Der Chemiker Dr. Andreas Korn-Müller alias „Magic Andy“, wie er sich in der Show selbst nannte, präsentierte mit vielen einfachen Chemikalien eindrucksvolle Experimente. Allein schon die Begrüßung: Da ließ der Chemiker Wasser explodieren und zog mit großen Rauchschwaden und Stichflammen die Aufmerksamkeit auf sich. Zwischen den Versuchen stellte der Chemiker amüsante Fragen zu Grundkenntnissen der Chemie und belohnte richtige Antworten mit Gummibärchen. Die komplette Show war geprägt von Entertainment, Musik und Lichteffekten. Korn-Müllers lockere Art und sein Sinn für Humor ließen die Schüler die typische Vorstellung vom Chemielehrer im weißen Kittel einmal völlig vergessen. Von den Reaktionen der Chemikalien waren vor allem die Grundschüler fasziniert. „Eine tolle Show“, fanden auch die Viertklässler Leon Soffner, Matthias Flügen und Christina Unger. „Wir haben richtig gestaunt über die Experimente.“


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Westdeutsche Zeitung, 13. März 2004

„Magic Andy“ ließ es krachen Chemie einmal ganz anders: Furiose Show faszinierte im BayTreff

Ein junger Mann im weißen Kittel huscht hinter zwei mit allerhand Flaschen und Reagenzgläsern bestückten Tischen und einer „Magic Bar“ hin und her. Füllt hier und da etwas ein. Vor den Tischen dampfen derweil zwei Fässer mit der Aufschrift „Dynamit“ vor sich hin. Gespannt verfolgen das 600 Zuschauer. Plötzlich wird der Saal verdunkelt. Aus den Musikboxen erschallen schrille Technobeats. Die Bühne ist eingehüllt in ein buntes Lichterspiel. Rhytmisch tanzend zu den Beats steht „Magic Andy“ auf einmal zwischen den Apparaturen. Er vermengt zwei Substanzen. Flammen zucken empor. Sie entzünden die Schnur des Luftballons, der in einem lauten Knall explodiert. Helle Funken sprühen aus einem Reagenzglas und aus den Dynamitfässern schießen Nebelfontänen. Eine Duftwolke aus Laborgerüchen zieht durch den Saal. Ein fulminanter Beginn der eineinviertel Stunde dauernden Chemieshow von „Magic Andy“. Mit seiner lockeren Art erklärte „Magic Andy“ wie es dazu kommen konnte. Überhaupt ließ er kein Ereignis, keine Reaktion unverständlich und unerklärt im Raum stehen …

Am Donnerstagabend unterhielt der Chemiker nach 1998 zum zweiten Mal sein Publikum mit verblüffenden Experimenten im BayTreff. Dabei involvierte er einige „Freiwillige“ in seine Show …

Mit 600 glühenden Stäbchen, nach dem Prinzip der Glühwürmchen, und reichlich Applaus verabschiedete das Publikum „Magic Andy“.


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Münchner Merkur, 26. Januar 2001

Scherze mit dem Knalleffekt

Magic Andy gibt 600 Münchnern Nachhilfe in Chemie Funken flogen, Rauchschwaden zogen durch die Luft und immer wieder schäumte und knallte es gewaltig. Der Carl-Orff-Saal im Gasteig schien sich in ein Chemielabor verwandelt zu haben.


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Bonner General-Anzeiger, 19. September 2000

Der Mann, der Chemie zur Comedy macht

FAZ 04. November 1999

Ein explosives Spektakel

Die ZEIT 09. September 1999

Chemie als Comedy

Die WELT, 18. August 1999

Magic Andy zaubert Chemie-Show für Laien “Magic Andy” beweist’s: Chemie strapaziert nicht nur den Geist, sondern auch die Lachmuskeln

Berliner Zeitung, 18. August 1999

Auf der Bühne sieht Ochsenblut wie Himbeereis aus

Rheinische Post, 21. November 1998

Titanic sinkt zur Film-Musik

Stuttgarter Nachrichten, 30. April 1998

Wenn Nitro und Glyzerin unter den Hammer kommen

Badische Zeitung, 24. April 1998

Chemie zum anfassen, selbst wenn sich Rosen in Staub auflösen

VDI nachrichten, 9. Januar 1998

Technomusik begleitet Knallgas-Experiment


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